Projektliste

Projekte


2020-30 Erweiterung Zürich Bahnhof Stadelhofen, CH. Mit Giuliani Hönger Architekten
2020-24 Arealentwicklung Tribschen Luzern, CH. Mit Caruso St John Architects. (In Planung)
2020-25 Neubau Horburg Basel, CH. Mit Büchner Bründler Architekten. (In Planung)
2015-21 Neubau Eishockey-Stadium ZSC Lions Zürich, CH. Mit Caruso St John Architects. (In Planung)
2017-19 Umgebungsgestaltung La Poste Fribourg, CH. Mit Caruso St John Architects. (zur Zeit aufgeschoben)
2016-18 Erweiterung Accademia di Architettura Mendrisio, CH. Mit Büchner Bründler Architekten. (zur Zeit aufgeschoben)
2015-18 Arealentwicklung mit Park Wieseon Uzwil, CH. Mit Harder Spreyermann Architekten. (In Planung)
2014- 19 Schulhaus Pfingstweid, CH. Mit Baumann Roserens Architekten
2014- 19 Neubau Wohnsiedlung Pfaffenlebern Rümlang, CH. Team Althammer Hochhuli Architekten
2014-19 Neubau Wohnsiedlung Sulperg Wettingen, CH. Mit Althammer Hochhuli Architekten
2014-19 Garten Muri bei Bern, CH. Mit Derendinger JaIllard Architekten
2016-19 Neuhaus Alexandraweg in Bern, CH. Mit Derendinger JaIllard Architekten (In Planung)
2013-17 Hotel Park und Seeallee Heiden, CH. Mit Thomas K.Keller Architekten. (zur Zeit aufgeschoben). In 2019 neuen Studien
2017-21 Arealentwicklung Bahnhof Schlieren, CH. Team Baumann Roserens Architekten. (In Planung)
2011-20 Project „Microforest“. Switzerland, Spain, Colombia. Mit Pilar Garcia Abril. (In Planung)
2010-15 Pfingtsweidpark Zürich, CH
2009-16 Wohnüberbauung Hüttengraben Küsnacht, CH. Mit Baumann Roserens Architekten
2010-13 Hofgestaltung Siedlung Sihlfeld Zürich, CH. Mit Schaffner Architekten
2010-13 Wohnhäuser Schwerzelweg Oberägeri, CH. Mit Lofterod Stojanovic Architekten
2011-12 Garten Rittergasse Basel, CH
2010 Hotel Convention Center Resort Lake Issyk Kul. Kyrgyzistan. (zur Zeit aufgeschoben)
2010 Tschingis Aitmatow Cultural Center in Bishkek, Kyrgyzistan (zur Zeit aufgeschoben)
2009 Lausanne Jardins 2009 : La Macchina meravigliosa. Lausanne, CH. Mit Corina Rüegg and D. Ghiggi
2009 Garten Cavegn Rüschlikon, CH. Mit Baumann Roserens Architekten
2005 Kindergarten und Pausenfläche, Córdoba SP. Social andalusian Goverment. Mit J. Jiménez, L. Gañán, C. Prieto, J. Rincón Architekten
2003 Einfamilienhaus Sanierung, Madrid, SP
2002 Olivenmühle Sanierung für Agrotourismus
2000 Einfamilienhaus Sanierung, Sevilla, SP

Wettbewerbe mit Preis


2020 1. Preis Wettbewerb für den Neubau Sekundarschule Schlafapfelbaum in Eglisau
2019 1. Preis Wettbewerb für den Städtebaulichen Studienauftrag Solothurn Nord
2019 1. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Erweiterung Zürich Bahnhof Stadelhofen, CH
2019 1. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Arealentwicklung Tribschen Luzern, CH
2019 1. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Aula Alpenstrasse Interlaken, CH
2019 2. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Ersatzneubau Lerchenhalde Zürich, CH
2018 4. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Neubau Areal Gugagg III, CH
2017 2. Preis Internationaler Projektwettbewerb Doha Art Mill design competition in Doha, Qatar. QA. Mit Adam Khan architect and ARUP
2017 2. Preis Arealentwicklung Malley, CH
2017 2. Preis Neubau Siedlung in der Lachen, CH
2017 3. Preis Internationaler Projektwettbewerb for the Concert Center in Kaunas. Lithuania. LT
2016 1. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Parkgestaltung mit Wohnüberbauung Sigst Erlenbach, CH
2016 2. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Neubau Alterszentrum Allmend Alpnach. CH
2016 3. Preis eingeladener Wettbewerb Studie Entenbad, Dietikon ZH, CH
2016 2. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Wohnsiedlung Letzibach D in Zürich, CH
2016 4. Preis öffentlicher Wettbewerb Gartenstadt in Zug, CH
2016 6. Preis öffentlicher Wettbewerb Schulhaus Freilager Zürich in Albisrieden, CH
2015 1. Preis Concorso d‘architectura Spazi per la didattica. Fase intermedia di svilupo del Cam pus USI-Accademia di architettura di Mendrisio, CH
2015 1. Preis öffentlicher Wettbewerb BBZ Wollerau, CH
2015 3. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Deltaentwicklung und Schiffbetrieb Tössegg, CH
2015 4. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren City Garden 6300 in Zug, CH
2015 4. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Depot Hard- Tramdepot Zürich, CH
2014 1. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Wohnungsbau Pfaffenlebern Rümlang, CH
2014 1. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Wohnsiedlung Sulperg 2 Wettingen, CH
2014 2. Preis Studienauftrag Neubau am Bellariarain Zürich Wollishofen, CH
2014 2. Preis Internationaler Wettbewerb im selektiven Verfahren Stadtpark Neutraubling, D
2014 3. Preis öffentlicher Wettbewerb Ersatzneubau Schulanlage Schauenberg Zürich-Affolten, CH
2014 4. Preis Neubau Wohnüberbauung Maiengasse Basel, CH
2014 4. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Haus der Gegenwart Stapferhaus Lenzburg, CH
2014 5. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Neubau Hochschule Musik Luzern, CH
2013 1. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren, Neubau ZSC Lions und Volero Zürich Eishockey- und Volleyball-Arena Zürich, CH
2013 1. Preis Planungswettbewerb im selektiven Verfahren Arealentwicklung mit Parkanlage Wieseon Uzwil, CH
2013 1. Preis Offener Wettbewerb: Hotel, Park und Promenade in Heiden, CH
2013 1. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Neubau Wohnhaus EPI in Zürich, CH
2013 2. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Arealentwicklung Schönau-Areal, Wetzikon, CH
2013 3. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Planungswettbewerb Areal Zahnradfabrik Rheinfelden, CH
2013 3. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Erweiterung Schulcampus Brughalden in Baden, CH
2013 Anerkennung Clubhaus Golfpark Nuolen SZ, CH
2013 2. Preis Studienauftrag für die Sanierung und Erweiterung des Museums Villa Flora in Winterthur, CH
2012 1. Preis Commissioned study : Railway station development area Schlieren, CH
2012 1. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Schule und öffentlicher Raum in Therwil, CH
2012 2. Preis Studienauftrag für das Krematorium in St. Gallen, CH
2012 4. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Zentrum Friesenberg, CH
2012 4. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren für die Erweiterung des Bündner Kunstmuseum in Chur
2012 4. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Neubau Schule Engelberg, CH
2011 3. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Wohnüberbauung Hächsterstrasse in St. Gallen, CH
2010 1. Preis Internationaler offener Wettbewerb Pfingtsweidpark and School in Zürich, CH
2010 5. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Neubau Hallenbad/Sportzentrum St. Moritz, CH
2009 1. Preis Raum für Schule und Öffentlichkeit Büren an der Aare, CH
2009 1. Preis Offener Wettbewerb Wohnüberbauung Hüttengraben in Küsnacht, CH
2009 2. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Wohnüberbauung Talgut in Winterthur, CH
2009 4. Preis Internationaler Offener Wettbewerb Neubau St Galler Naturmuseum in St Gallen, CH
2009 Finalist Internationaler Offener Wettbewerb für das historische Zentrum von Alcalá de los Gazules in Cádiz, SP
2009 Finalist Wettbewerb im selektiven Verfahren Wohnüberbauung Ried in Haus am Albis, CH
2009 Finalist Internationaler Offener Wettbewerb for the redefinition and new Planning of Gran Canaria Coast, SP
2008 2. Preis Offener Wettbewerb für den Prozuna Central Park in Sevilla, SP
2008 3. Preis Internationaler Offener Wettbewerb Biennale Seaport /re-envisioning the urban edge „South Street Seaport“ in New York city, USA
2008 Finalist Internationaler Offener Ideenwettbewerb für Kunstinterventionen in der Stadt (Bienal Internacional de Arte Contemporáneo) in Sevilla, SP
2008 1. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Wohnüberbauung Widmi Lenzburg, CH
2008 2. Preis Internationaler öffentlicher Wettbewerb Lausanne Jardins, CH
2003 1. Preis Wettbewerb im selektiven Verfahren Kindergarten,Priego de Córdoba, SP

Studien


2019 Studie Wipkingen, TAZ Zürich, CH
2017 Studie Badestrecknverlängerung Werdinsel Zürich, CH
2016 Testplanung Stadtstück Triemli, CH
2015 Arealentwicklung Schädrüti Luzern, CH
2015 Neubau Stadthaus mit TG und Neugestaltung Festwiese Kreuzlingen, CH
2015 Testplanung Rusikon-Dorf, CH
2015 Studienauftrag Entwicklung Dorfkern Meilen, CH
2014 Testplanung Gebietsentwicklung Niderfeld CH
2013 Neuen Stadtteil Vetropack Bülach Nord, CH
2013 Studienauftrag Villa Flora Winterthur, CH
2012 Studienauftrag Dreispitz-Brüglingen Basel, CH
2012 Testplanung Areal Maiengasse 7/11 Basel, CH
2012 Studienauftrag Jona Center Rapperswil-Jona, CH
2012 Studienauftrag Krematorium St. Gallen, CH
2011 Testplanung Schwamendinger Dreieck Schwamendingen, CH
2011 Studienauftrag Rietlen-Gwyd Niederglatt, CH
2009 Studienauftrag Testplanung Vetropack Bülach Nord, CH

Vierstufigen Entwurfwettbewerbs Art Mill International in Doha, Katar.

2017 Art Mill Internationaler Designwettbewerb, Doha, Katar. 2. Platz in der vierten Stufe

Katar ist eine Kalkstein- und Dolomithalbinsel mit verhaltener Topographie und extremen Wüstenbedingungen. Flaches Meerwasser mit erhöhtem Salzgehalt, mit größtenteils trockenem Wüstengebiet mit heißem, sonnigem Klima und starken Winden sowie einer sehr interessanten seltenen Fauna und Flora. Der Landschaftsentwurf bietet eine Verbindung zwischen kulturellem Erbe und biologischer Vielfalt und Erhaltung. Zwei großräumige Landschaften werden dem Ort Identität verleihen: Ein Mangrovenwald. Küstenpflanzen, die die bestehende Umwelt mit einem hohen ökologischen Wert reproduzieren und ein Wüstengarten mit einer umfassenden lokalen Flora auf sandiger Grundlage, in dem Wüstenpflanzen der arabischen Halbinsel angepflanzt werden. Ein wichtiges Thema dabei ist der langfristig geringe Pflegeaufwand sowie dass fast keine Bewässerung erforderlich ist. Die Anlage gilt als lebendige Sammlung von Arabiens Edelpflanzen.

Ein Stadtpark der Kultur

Art Mill wird zusammen mit MIA und NMQ ein Trio von bedeutenden und aufstrebenden Museen bilden. Dies wird einen starken Anziehungspunkt in der Stadt schaffen – noch attraktiver und lebendiger als die einzelnen Institutionen alleine. Das Ganze wird größer sein als die Summe der Teile. Um dies vollständig realisieren zu können, stellen wir uns einen großartigen Stadtpark vor, der alle drei Museen miteinander verbindet. Die sanft hügelige Küste, die an den Hafen anschliesst, bietet vielfältige Möglichkeiten, innerhalb des Gesamtkonzeptes des Parks ein Gefühl für den Ort und für individuelle Identität zu schaffen.

Art Mill Territory

Schöne Stadtparks sind selten gleichförmig und einheitlich. Wir schlagen vor, dass Art Mill ein erkennbares Terrain innerhalb des Parks mit einer klaren Identität darstellt. Das Gebiet von Art Mill wurde ausgedehnt, um im Süden auf die Küste zu stossen, eine stimmige Identität für den Ankunftsbereich zu schaffen, um so viele Passanten wie möglich zu erreichen.

Das Museum ist inspiriert von einem traditionellen Modell in Anlehnung an den historischen Souk, mit Bereichen zum Abkühlen und großen Unterständen.

La macchina meravigliosa Lausanne CH

Lausanne Jardins, 2008. Internationaler Wettbewerb, 2. Preis, Projektausführung 2009

Carola Antón, Dominique Ghiggi, Corina Rüegg.
Bauherrschaft: Stadt Lausanne.

Thema des Projektes ist es, eine Verbindung zwischen dem unterirdischen Wasser zu dem Transportsystem Metro herzustellen. Die Metro ist ein Tunnel durch die Zeit wie eine Reise ins Zentrum der Erde à la Jules Vernes. Durch diese geologischen Schichten sucht sich das Wasser den Weg.

Eine neue Maschine. Das Design dieser Korridore und fliessenden Zeit-Räume sind klar Grundlage für die konstruierten neuen Untergrund-Räume. Sie bestehen aus vielen Maschinen, Kameras, Sensoren, künstlicher Beleuchtung und ein Haufen unsichtbarer Infrastrukturen. In dieses System soll eine neue Maschine integriert werden, die sich in gewisser Weise in die Abhängigkeit ihrer Umgebung begibt: Es gibt kein Tageslicht und kein Wasser. Es handelt sich um eine lebendige Maschine, welche einer anderen Zeitmessung entspricht. Es ist ein kleinens „paradiso terrestre “ und stellt vergleichsweise symbolisch eine Oase oder eine Art Cocon dar, das uns auffordert das Zapping zwischen den verschiedenen Netzwerken, dem wir uns permanent aussetzen, wahrzunehmen. Haarscharf an der Grenze zwischen dem wissenschaftlichen Outfit und der Faszination des schönen Bildes changiert unsere Inszenierung mit Projektor.

Die macchina besteht aus einem grossen leuchtenden Wasser-Bidon. Darin befindet sich der Cocon, ein kleines Aquarium mit schwimmendem Moos, ausgerüstet mit Wasserpumpe und Licht. In der Zeitspanne von 3 Monaten soll sich das Bild an der Wand durch das unterschiedliche Wachstum der Pflanzen verändern.

Centro histórico de Alcalá de los Gazules SP

Cádiz Spanien, 2009. Internationaler Ideenwettbewerb, 2. Phase

Carola Antón in Zusammenrabeit mit Maria Arquero de Alarcón.

Bauherrschaft: Consejería de Vivienda y Ordenación del Territorio de la Junta de Andalucía, Dirección General de Urbanismo, y el Excmo. Ayuntamiento de Alcalá de los Gazules (Cádiz).

The competition requests the qualification of the northern slope of Alcal’a de los Gazules, and a soluction for connectivity and isolation of this part of the town; the design of a park, a big Underground parking and the new conception of the whole transport system of the area.

Alcalá de los Gazules, has a strategic location, sourranded by 5 rivers and a rich source of springs and streams, water lines forming or adapted to the topography, it is also located in the middle of the cork oak Naturalpark. Gazules etimology is believed to have its origine in the name of bereberes warriors.

The intervention in the northern slope, of important historical meaning, aims to reconciliate Alcalá with its past, its geology and its vegetation trough a “collar”. A “collar” as a complex intervention in diferent levels, far from a beautifying strategy. The park is conceived as a place to discover, the same way that in the bereber culture the jewlery provides information about the tribal membership, and incorporates in its designs a rich simbolism asociated with colors, numbers, forms, and drawings.

The cualification of the nordem slope extends from the higher part of the old town towards the River Barbate through small ways and roads drawing the topographie of the landscape.

The big Underground Parking is designed under the actual Paseo in several levels, giving access to the city and park at different heights. From the old  fabric, a spacious Paseo is followed in height by a Paved Square that may work as a bypass to regulate the actual traffic problems. The vegetaion in different densities build an stratification leading towards the lower area: the river.

Ozeanium Basel CH

Basel, 2012. Internationaler Wettbewerb im selektiven Verfahren

Architektur: Caruso St John Architekten , London/Zürich.
Ingenieure: Conzett Bronzini Gartman, Chur.
Bauherrschaft: Zoo Basel

Der Projektwettbewerb des Zoo Basels sieht vor, auf dem Areal der Heuwaage ein Grossaquarium, das Ozeanium, zu erstellen. Dieses soll sich den faszinierenden Lebensformen und den Ressourcen der Ozeane widmen und deren Kreisläufe erlebbar machen.

Ist das Meer denn so weit weg? Die Sedimentfüllung der Vorlandbecken, die am Rande des damaligen Tethysmeeres abgelagert worden sind, offenbart einen Meeresstrand am Alpenrand. Das war im geologischen Zeitalters des Juras, vor etwas 199 Mio Jahren, als der Planet mit riesigen Tieren besiedelt war. Das Ozeanium bringt nicht nur die Erinnerung der vergangenen marinen Zeit zurück, sondern auch die der Meerestiere. Man kann das Gebäude in seiner Dimension als Dinosaurierkopf lesen, der Körper in der ursprünglichen Zeit des Meeres versenkt.Mit der Rheinschifffahrt schloss Basel bereits zu römischen Zeiten eine wichtige Verbindung zum Meer. Heute ist der Birsig, der durch den Zoo und entlang der nördlichen Fassade des neuen Gebäudes fliesst, kein offener Bach mehr, sondern ein Kanal. Trotzdem steht das Wasser des Kanals immer noch in Verbindung zum Rhein und übernimmt somit städtebaulich und athmosfärisch eine grosse Bedeutung im Projekt.

Schimmernder Platz. Eine Art altertümliche Schuppenhaut, die aus dem Gebäude wächst und sich über die Strasse erstreckt, bildet die fliessende Oberfläche des Platztes. Diese besteht aus einem Betonbelag, der durch kleinmassstäbige Intarsien aus Kalkstein in dynamischer Schuppenform verzogen ist.Die Intarsien funktionieren gleichzeitig als Rinnen, so dass die Platzfläche nach dem Regen schimmert.

Flimmernde Grotte. Der Einblick in den Hof, in die Arkaden und Eingangsräume ruft das Thema der Grotte hervor. Dieses wird gestalterisch durch eine besondere Bearbeitung der Oberflächen mit farbig glänzenden Fliesen umgesetzt. Es sind flimmernde Vorräume, die den Besucher von der Stadt in die verspielte Wasserwelt des Ozeaniums verführen.

Neubau Naturmuseum St. Gallen CH

St. Gallen, 2009. Offener Projektwettbewerb, 4. Preis

Architektur: Phalt Architekten, Zürich.
Bauherrschaft: Stadt St.Gallen, Hochbauamt.

Die grosszügige Fläche um das kompakte Naturmuseum ermöglicht die Entwicklung drei unterschiedlicher Raumtypen mit unterschiedlichen Qualitäten:

Schmetterlinggarten: In der Mitte stellt ein klar offener Raum den Bezug zur Kirche St. Maria Neudorf her. Dieser bildet Distanz und Tiefe zwischen den beiden volumetrisch bedeutenden Gebäuden. Der Raum entfaltet sich als lebendiger und blumiger Schmetterlinggarten. Eine Vielzahl einheimischer Blütenstauden und Sträucher locken Schmetterlinge und andere Insekten an und spiegeln die saisonalen Veränderungen während des Jahrs wider.

Kirschallee. Die bestehende Kirschbaumreihe wird bis zum Museum ergänzt und definiert eine klare Grenze zur Strasse. Sie wird durch eine dicht gepflanzte Hainbuchenhecke verstärkt, um vom Lärm der Strasse zu schützen.

Wald. Der Bezug zum Botanischen Garten wird durch die Bildung eines durchgehenden, dichten Waldes im Norden, wo bereits grosse einheimische Bäume stehen, geschaffen. Einheimische Baum- und Straucharten ergänzen den Bestand.

Wie ein Netz spannen sich die Wege über die verschiedenen Räume und verbinden das Museum mit der Kirche und dem Botanischen Garten. Verschiedene Themen werden somit erlebbar gemacht. Von der exotischen Welt im Botanischen Garten zum heimischen Wald, in dem Gletscher-Findlinge verstreut stehen. Von den in den Waldkronen integrierten Vogelgehegen zum offenen Schmetterlinggarten. Die drei Raumtypen, Wald, Schmetterlinggarten und Kirschallee, bieten unterschiedliche Aufenthaltsqualitäten. Kompositionen heimischer Pflanzen und Wildformen, die Geländetopographie und das Mikroklima bilden für jede Lebensform einen attraktiven und spannenden Ort.

Auch die Gebäudefassade ist Teil dieses lebendigen Systems. Ihre gelöcherte Struktur bietet Lebensräume für Vögel, Wildbienen, Fledermäuse und gar Pflanzen. Das Naturmuseum versteht sich als Ort, der nicht nur thematisch, sondern auch organisch mit dem Leben verbunden ist.

Raum für Schule und Öffentlichkeit Büren an der Aare CH

Büren an der Aare, 2010. Projektwettbewerb im selektiver Verfahren, 1. Preis

Architektur: Phalt Architekten, Zürich.
Bauherrschaft: Gemeinde Büren an der Aare.

Der Wettbewerbsperimeter befindet sich auf dem Areal der Primar- und Sekundarschule in unmittelbarer Nähe zur historischen Altstadt von Büren an der Aare.

Der städtebauliche Ansatz stärkt die verschiedenen Zugangsbereiche der Gesamtanlage (Uferzine und Waeidweg in Norden sowie Biel- und Aarbergstrasse im Süden) und vernetzt die unterschiedlichen Bereiche untereinander. Die selbstbewusste Setzung an attraktiver Lage unterstreicht die Funktion der Aula als integraler Bestandteil des öffentlichen Geschehens. Durch die Positionierung an der nordöstlichen Grenze wird ein möglichst grosser Zwischenraum zum denkmalgeschützten Schulhaus geschaffen welcher den Aussenraum um die beiden Gebäude fliessen lässt.

Neben den bestehenden Zugängen von der Aarbergstrasse über die Pappelallee und von der Aare über den Uferweg erfolgt die Anbindung über den neugestalteten Parkplatz an der Ecke Bielstrasse. Vom Parkplatz her führt ein breiter, mit Bäumen und Sitzbänken gesäumter Weg zwischen der Turnhalle und dem Sekundarschulgebäude zum Vorplatz der Aula. Die Parkierung erfolgt unter einem lockeren Baumdach aus Obstbäumen auf chaussierten Parkfeldern. Obstbäume begleiten den Weg vom Parkplatz zur Aula und schaffen eine thematische Verbindung. Die bestehende Pappelallee beim Primarschulhaus wird als eigenständiges Element beibehalten und ergänzt. Entlang der Aare wird die Uferbepflanzung weitergeführt und um die zum Teil geschützten Bäume verdichtet.

Erweiterung Bündner Kunstmuseum Chur CH

Chur, 2012. Projektwettbewerb im selektiven Verfahren, 4. Preis

Architektur: Buchner Bründler Architekten, Basel.
Bauherrschaft: Hochbauamt Graubünden.

Der Charakter des Ortes ist stark geprägt durch die Villa Planta, jetziges Kunsthaus und die teilweise noch bestehende ursprüngliche Gartenanlage. Das Kunstmuseum bildet zusammen mit dem Ergänzungsbau und den umgebenden Gebäuden ein Ensemble, welches sanft in einem öffentlichen, städtischen Park zu liegen kommt, der durch die Verbindung von alten mit neuen Elementen das Gartenmotiv aufgreift und durch die neue Setzung der vorhandenen Skulpturen das Museum im Aussenraum erweitert.

Die Villa Planta entstand als privates Wohnhaus in einer Zeit, in der Europa die grossen Museen der Kunst baute und wurde erst später zum Kunsthaus umfunktioniert. Dieser Aufgabe kann die Villa aus ihrer Grundtypologie heraus nicht wirklich entsprechen, sie bleibt viel mehr, frei nach Venturi, eine „Decorated Villa“. Aus diesem Grund wird im Entwurf ein schlichter Museumstypus mit generischen Qualitäten entwickelt, der dadurch Autonomie erlangt und die Villa in ihrer Rolle als wundersamer Ergänzungsbau zu stärken vermag. Der Museumsneubau ist die notwendige Pflicht, damit die Villa Planta, aus ihrem Zwang befreit, als Kür ihre eigenümlichen Qualitäten entwickeln kann.

Dreispitz-Brüglingen, Planung eines Fussgängerübergangs Basel CH

Basel, 2012. Studienauftrag im Einladungsverfahren

Ingenieur: Conzett Bronzini Gartmann AG, Chur.
Bauherr: Christoph Merian Stiftung, Basel.                                                                     Visualisierung: Yoshi Nagamine, Visualisierung: Yoshi Nagamine, Zürich.

Die voneinander getrennten Gebiete Dreispitz und Brüglingerebene in Basel sollen mit einem neuen Übergang direkt in die Merian Gärten verbunden werden. Zwei Teams wurden zur Ausarbeitung von Projektvarianten beauftragt.

Das Dreispitz Areal befindet sich auf einer Niederterrasse und ist topografisch höher gelegen als die Brüglinger Ebene, die im Schwemmland der unteren Birs liegt. Durch den infrastrukturellen Ausbau eines Verkehrskorridors wurde im 19. Jh. diese Geländekante zunehmend verstärkt. Zusätzlich trennen heute S Bahn- und Tramlinien die beiden Gebiete. Aufgrund der Entwicklung in Brüglingen und da das Quartier Kunstfreilager auf dem Dreispitz zusehends  konkrete Formen annimmt, galt es eine Fussgängerverbindung auszuarbeiten, welche durch eine oberirdische Überbrückung der Infrastrukturen die beiden Gebiete verbindet.

Eine topografische Landschaftsbrücke: Die Brücke bildet die oberste Etage der natürlichen topografischen Abfolge vom Dreispitz zur Brüglinger Ebene und eröffnet einem einen Panoramablick auf die nahen Hügelzüge. Physisch sowie visuell werden die beiden Welten miteinander verbunden. Die grosszügige Ausgestaltung bietet zum einen Sicherheit und verweist zum anderen auf die vierte Etage, welche die drei Terrassen des Merian Parks komplettiert. Ein- und Aussichten sind von hier aus zu geniessen, über das Panorama von Stadt und Land sowie vertikal in die Infrastrukturarchäologie. Die Brückenpromenade suggeriert durch die differenzierten Breiten eine räumliche Veränderung zwischen dem städtischen und dem ländlichen Gebiet.

Brückenform: Die eigenständige Form der geschwungenen Brücke drückt die Zusammengehörigkeit des Dreispitz Areals und Brüglingens aus, macht aber zugleich subtil auf die unterschiedlichen Typologie der beiden Gebiete aufmerksam. Die Landschaftsbrücke bildet einen Teil des Merian Parks und ergänzt dessen topografisches Wegnetzsystem. Bereits bei der Überquerung der 249 m langen Brücke fängt der Spaziergang und das Erleben an, was kurzzeitige Überflutungen des Parks vermeidet. Die Brückenlandung im Merian Park wurde mit Sorgfalt so positioniert, dass sie sowohl in den bestehenden als auch in den ursprünglichen Hauptwegstrang harmonisch hinein führt.

Arealentwicklung Schönau-Areal/Teil Nord Wetzikon ZH CH

Wetzikon, 2013. Eingeladener zweistufiger Studienauftrag 2. Preis

Architektur: Caruso St John Architekten , London/Zürich.
Ingenieure: Conzett Bronzini Gartman, Chur.
Bauherrschaft: HIAG Immobilien.

Das städtebauliche Studienauftrag für die Entwicklung des Schönau-Areals in Wetzikon soll in ein Gestaltungsplan, der auch die denkmalgeschützten  Spinnereibauten beheimatet, kristallisieren. In diesem Teilareal sollen mit den Wohnnutzungen, sowohl halböffentliche Nutzungen als auch die denkmalgeschützen Spinnereibauten, der kleine Wald und der Aabach-Weiher ein neues Ensemble bilden.

Das landschaftliche Potential des Ortes bildet der so genannte Park, welcher 1854 gepflanzt wurde sowie der See, dessen Form ebenfalls Ende des 19. Jh. entstand. Damals wurde eine pragmatische Landschaft geplant, deren Charakter heute nur noch teilweise erkennbar ist. Die leicht verwilderte Vegetation vermittelt zwar romantische Augenblicke, verbirgt jedoch die wichtigen, ursprünglichen Landschaftselemente: Das Seeufer und die Gärten. Diese Elemente werden mit wenigen Massnahmen wiederhergestellt und lassen Fabrik, Gebäude und Aussenraum als Ensemble in Erscheinung treten.

Heute ist das Seeufer mit der alten Allee, welche zur Spinnerei führte, dicht zugewachsen. Das Wasser sowie die leitende Allee sind kaum mehr zu spüren. Durch einen neuen Sitzbereich und die partielle Auslichtung des Ufers wird der Bezug zum Wasser gestärkt und die Allee in seiner Form wieder erkennbar. Es entsteht eine kohärente Ordnung, welche die neuen Nutzer zum Wasser führt.

Die Gärten bilden ein weiteres, atmosphärisches Landschaftselement, welches verloren gegangen ist. Im Projekt bildet das Thema des Gartens den Pfad, welcher zurück zum ursprünglichen Ensemble von Fabrik, Gebäude und Aussenraum führt. Der Garten dient heute an diesem Ort nicht mehr nur als Nährboden für Kräuter, Nutz- oder Zierpflanzen, sondern als Reminiszenz. Im Projekt kommt er in drei Formen vor: als Waldgarten in der bestehenden Waldparzelle, als Lärchengarten im Strassenbereich und als Langgarten im Siedlungsbereich. Die drei Gärten sind durch eine lebendige Hecken-Umfriedung gefasst. Diese schafft gegen innen klare, stimmungsvolle Aufenthaltsräume und definiert gegen aussen die Orientierung im Raum und den Bezug zu den alten Gebäuden.

Langgarten: Der Langgarten umarmt den neuen Wohnungsbau und verbindet diesen mit dem neuen Teilareal Süd. In diesem Garten wird die Hecke zum Raum, sie definiert einerseits die Wohnungserschliessungen und bildet je nach Wohnungsorientierung kleine Gärten und Aufenthaltsräume.
Lärchengarten: Der Lärchengarten bildet den zentralen öffentlichen Aufenthaltsplatz für das ganze Areal, einen sinnlichen Treffpunkt unter der grossen bestehenden Lärche.
Waldgarten: Der Waldgarten stellt einen im Wald verborgenen Garten dar, welcher über kleine Waldwege erschlossen ist. Um genug Platz und Licht für das fortschreitende Wachstum wichtiger Laubbäume und um die Aufenthaltsqualität für Nutzer zu sichern, wird der Wald an bestimmten Stellen ausgelichtet unter Beibehaltung der ökologischen Qualität des Waldes.